So lassen sich die Kosten in der häuslichen Pflege senken

Keine Sorge – es geht nicht darum, an der falschen Stelle zu sparen. Damit ist niemandem geholfen. Vielmehr möchten wir Ihnen dazu raten, Ihre Finanzen im Blick zu behalten und klug zu entscheiden, was Sie kaufen. Auf diese Weise lässt sich nicht nur Zeit, sondern vor allem auch jede Menge Geld sparen. Zudem lassen sich diverse finanzielle Hilfen abrufen. Das trägt wiederum dazu bei, die gestiegenen Kosten für die Pflege zu Hause zumindest teilweise auszugleichen.

Tipps zum Geldsparen

Wir haben Ihnen einige Vorschläge zusammengestellt, die Ihnen helfen, die Kosten der häuslichen Pflege auf einfache Weise zu reduzieren:

  • Das Sozialministerium unterstützt pflegende Angehörige finanziell, wenn sie vorübergehend vertreten werden müssen. Diese sogenannte Ersatzpflege ermöglicht es, dass eine andere Person die Pflege übernimmt, wenn die Hauptpflegeperson verhindert ist, zum Beispiel wegen Krankheit oder Urlaub. Die Vertretung kann durch eine professionelle Pflegekraft oder auch durch private Personen wie Nachbarn, Freunde oder Familienmitglieder erfolgen.

  • Die 24-Stunden-Betreuung ermöglicht pflegebedürftigen Menschen, weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause zu leben. Sie kann für kurze Zeit, zum Beispiel nach einem Spitalsaufenthalt oder auch über mehrere Jahre in Anspruch genommen werden. 24-Stunden-Betreuerinnen und -Betreuer unterstützen im Alltag, zum Beispiel beim Essen und Trinken, bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen sowie beim Aufstehen, Gehen, Hinsetzen und Hinlegen. Ab Pflegegeldstufe 3 kann eine finanzielle Förderung für die 24-Stunden-Betreuung beim Sozialministerium beantragt werden.

  • Second-Hand-Produkte liegen im Trend und können eine gute Möglichkeit sein, Geld zu sparen. Scheuen Sie sich daher nicht, gebrauchte Hilfsmittel zu kaufen. Viele Menschen verkaufen kaum oder wenig genutzte Hilfsmittel, wie zum Beispiel Rollstühle, zu günstigen Preisen.

  • Fragen Sie nach Produktmustern, bevor Sie größere Mengen an Inkontinenzprodukten für Ihre Angehörigen kaufen. Kostenlose TENA Proben erhalten Sie im Sanitätshaus bzw. beim Bandagisten oder über die TENA-Hotline unter 0810 / 300111 (Festnetz max. 0,10 €/Minute).

  • Inkontinenzprodukte sind medizinische Hilfsmittel und können vom Arzt verordnet werden. Damit die Krankenkasse Ihres Familienangehörigen die Kosten übernimmt, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Hier haben wir für Sie zusammengestellt, wie Sie Inkontinenzprodukte auf Verordnung beziehen können.

  • Verwenden Sie Inkontinenzprodukte in der richtigen Saugstärke, die zum Grad des Urinverlusts Ihres Angehörigen passen. Das spart unnötige Produktwechsel.

  • Höherwertige Inkontinenzprodukte helfen, Folgekosten zu vermeiden – beispielsweise durch ein gesundes Hautbild und weniger Produktwechsel.

Entdecken Sie die Vorteile der Versorgung mit TENA. Hier erhalten Sie Hilfe bei der Auswahl des passenden Produkts für Ihren Angehörigen.