Die Beckenbodenmuskulatur funktioniert im Zusammenspiel mit Bauch-, Rücken- und Atemmuskulatur. Der Zustand des Beckenbodens hat damit nicht nur Auswirkungen auf die Blase, sondern auch auf andere Bereiche des Körpers. Das gilt natürlich genauso für negative Wirkungen eines schwachen Beckenbodens, wie auch für einen positiven Einfluss einer gestärkten Unterleibsmuskulatur.
Eine der positiven Auswirkungen ist, dass Menschen mit einem trainierten Beckenboden ihre Leistungsfähigkeit beim Sport steigern. Denn ein starker Beckenboden erhöht die Stabilität des Rumpfes, was wiederum die Körpermitte festigt. Das wirkt sich hilfreich bei Sportarten wie Rudern, Laufen oder auch Fußball aus. Die sportliche Betätigung ihrerseits hilft dabei, diese Stabilität und Kraft der Beckenbodenmuskulatur beizubehalten und verstärkt somit die Resultate des gezielten Beckenbodentrainings.
Auch auf die männliche Potenz hat die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur eine positive Wirkung. So soll das Training die Durchblutung im Penis fördern und die Übungen sollen zu einer festeren Erektion beitragen. Auch der Ejakulationsreflex kann mit einem gut trainierten Beckenboden besser unterdrückt werden, was wiederum den Geschlechtsakt verlängert.
Diese positiven körperlichen Auswirkungen übertragen sich natürlich auch auf die Ausstrahlung eines Mannes. Eine gestärkte Muskulatur führt zu einer aufrechteren Haltung, was die ganze Erscheinung selbstbewusster wirken lässt. Wer außerdem weiß, dass es bei ihm selten oder gar nicht zu Erektionsstörungen und frühzeitiger Ejakulation kommt, kann auch sein Sexualleben unbeschwerter genießen. So können die kleinen Übungen am Ende nicht nur körperlich eine große Wirkung entfalten, sondern einem Mann auch zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen.
Doch damit nicht genug: Das Training wird vor allem empfohlen, um einer Inkontinenz vorzubeugen oder deren Symptome zu lindern. Die Beckenbodenübungen sind diesbezüglich erwiesenermaßen sehr wirksam.