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DIE PROSTATA: WISSENSWERTES ZUR GESCHLECHTSDRÜSE DES MANNES


Die Prostata, welche auch als Vorsteherdrüse bezeichnet wird, ist ein ausschließlich im männlichen Körper vorkommendes kleines Organ, das verschiedene wichtige Funktionen erfüllt. Sie ist mitverantwortlich für die Fertilität des Mannes, unterstützt dessen Blase und hilft bei der Regulierung des Hormonhaushalts. Wo genau sie im männlichen Körper sitzt, wie sie aussieht und welche Aufgaben sie erfüllt, wissen jedoch viele nicht. Auch über mögliche Erkrankungen und typische Prostatasymptome lohnt es sich, mehr zu erfahren. Deshalb hat TENA MEN alle wichtigen Informationen zu der kleinen Drüse zusammengetragen – inklusive Wissen darüber, wie man die Prostata gesund hält und welche Hilfsmittel das Leben mit einer kranken Prostata und deren Folgen vereinfachen.

Prostata und ungewollter Harnverlust bei Männern

Im Alter von 18 bis 20 Jahren ist die Prostata ca. 20 Gramm schwer und hat etwa die Größe einer Walnuss. Sie kann bis auf 500 Gramm anwachsen.



Wo liegt die Prostata und wie sieht diese aus?

Die Prostata ist eine Geschlechtsdrüse, welche jedes männliche Säugetier aufweist. Wie die Hoden, die Nebenhoden, Samenblasen und die Samenleiter gehört die Prostata zu den innenliegenden Geschlechtsorganen des Mannes. Mit nur etwa 4 Zentimetern Größe hat sie bei jungen Männern die Ausmaße einer Kastanie oder Walnuss und wiegt rund 20 Gramm. Allerdings kann sich die Größe im Laufe eines Lebens deutlich verändern und die Prostata sogar auf die Größe eines Tennisballs anwachsen sowie ein Gewicht von mehr als 100 Gramm erreichen.

Das kleine Organ liegt im männlichen Unterleib zwischen Harnblase und Beckenboden und umschließt den Blasenhals. Vor der Prostata verläuft der Unterrand des Schambeins, mit dem sie verbunden ist, und hinter ihr der Mastdarm. Durch sie hindurch verläuft der Samenleiter, der mit dem Ausführungsgang der Samenblase das Spritzkanälchen bildet und bei einer Ejakulation den Samen über den Samenhügel in die Harnröhre leitet. Die Prostata selbst besteht aus einer Vielzahl kleinerer Drüsen, Muskelfasern und gefäßreichem Bindegewebe, das von einer ebenfalls aus Bindegewebe bestehenden Kapsel umschlossen wird.


Funktionen der Prostata

Die Prostata ist eine sogenannte exokrine Drüse. Das bedeutet, dass sie ihr Sekret an eine innere Körperoberfläche abgibt und nicht dem Blutkreislauf zuführt. Eine der Hauptaufgaben der Prostata ist es, mit ihrem Sekret einen wichtigen Anteil zum Ejakulat beizusteuern. Dieses Sekret enthält unter anderem ein Enzym, das das Sperma flüssig macht, und den Stoff Spermin, der die DNA der Spermien schützt. Somit trägt das Sekret der Prostata wesentlich zur Zeugungsfähigkeit eines Mannes bei.
 
Das Ejakulat entsteht während eines Prozesses, der „Emission“ genannt wird.  Es wird im von der Prostata umschlossenen Teil der Harnröhre, wo Spermien und die Sekrete von Samenblase und Prostata zusammenkommen, gebildet. Nachdem auf diese Weise das Sperma produziert wurde, übernimmt die Prostata ihre zweite Aufgabe: Die Prostatamuskulatur sorgt zusammen mit dem Blasenhals dafür, dass das Sperma nicht in die Blase gerät, sondern bei der Ejakulation durch die Harnröhre und den Penis nach außen befördert wird.
 
Die Prostatamuskulatur hat nicht nur Bedeutung für den Geschlechtsakt. Da sie auch den Blasenhals stützt, sorgt die Prostata außerdem für einen sicheren Verschluss der Harnblase. Während des Wasserlassens ist sie ebenfalls aktiv und stellt so sicher, dass der Urin nicht über die Spritzkanälchen in sie eindringt, sondern seinen Weg aus dem Körper herausfindet.
 
Des Weiteren ist die Prostata am Hormonstoffwechsel im männlichen Körper beteiligt. Sie wandelt das Geschlechtshormon Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um, die biologisch aktivste Form des Testosterons.

Erkrankungen der Prostata

Im Laufe seines Lebens kann ein Mann an einer Entzündung der Prostata (Prostatitis) erkranken. Mit fortschreitendem Alter wächst auch das Risiko, eine gutartige Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs zu bekommen. Diese Veränderungen der Vorsteherdrüse werden von verschiedenen Symptomen begleitet, zu denen auch unterschiedliche Formen der Inkontinenz gehören können.

Entzündung der Prostata: Prostatitis

Bei einer Entzündung der Prostata unterscheidet man zwischen akuter und chronischer Prostatitis. Beim chronischen Beckenschmerzsyndrom kann ebenfalls die Prostata die Schmerzen verursachen, allerdings liegt ihm keine Entzündung zugrunde.  
 
  • Akute Prostatitis: Sie wird durch Bakterien ausgelöst. Zu den Beschwerden, die auf eine Blasenentzündung folgen, gehören hohes Fieber und Schüttelfrost. Typische Blasenentzündungssymptome sind wiederum häufiges oder erschwertes Wasserlassen, ein schwacher Harnstrahl, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen sowie übermäßig starker Harndrang.
  • Chronische Prostatitis: Diese Form der Entzündung der Prostata wird ebenfalls durch Bakterien verursacht und kann sich aus einer akuten Prostatitis entwickeln. Die Krankheitsanzeichen müssen über einen Zeitraum von mindesten 3 Monaten vorhanden sein, sind aber im Gegensatz zur akuten Prostatitis geringer ausgeprägt und unbestimmter. Allerdings können die gleichen Beschwerden beim Wasserlassen auftreten wie bei der akuten Form dieser Erkrankung.
  • Chronisches Beckenschmerzsyndrom: Lassen sich Beckenschmerzen, die ohne erkennbare Ursache auftreten, der Prostata zuordnen, spricht man von einem Prostataschmerzsyndrom. Die Beschwerden ähneln denen der chronischen Prostatitis und beinhalten unter anderem auch Probleme beim Wasserlassen.

Benignes Prostatasyndrom (BPS)

Das Benigne Prostatasyndrom (BPS) ist eine Bündelung von verschiedenen Symptomen, die von Mann zu Mann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein können. Einfach gesagt, handelt es sich beim BPS um eine Harnabflussstörung, die durch eine vergrößerte Prostata verursacht wird. Worauf wiederum die Vergrößerung der Prostata zurückgeht, ist nicht gänzlich geklärt, aber ungefähr ab dem 30. Lebensjahr kommt es bei vielen Männern zu einem mehr oder minder starken Wachstum bei Drüsen und Zwischengewebe der Prostata. Die Vermehrung von Prostatazellen ist unter dem Begriff „Benigne prostata enlargement“ (BPE) bekannt, also „gutartige Prostatavergrößerung“. Wird sie festgestellt, sprechen Mediziner auch von einer „Benignen Prostatahyperplasie“ (BPH). Zumeist wird diese Diagnose bei Männern im fortgeschrittenen Alter gestellt. Das Syndrom kann zu Beschwerden führen, muss dies aber nicht.
 
Hauptauslöser der Prostatavergrößerung scheint – nach aktuellem Stand der Forschung – das Alter zu sein. Gegen den natürlichen Alterungsprozess kann ein Mann natürlich wenig unternehmen, eher schon etwas gegen andere Faktoren, die eine Prostatavergrößerung begünstigen: Dazu gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, Diabetes und chronische Prostata-Erkrankungen. Auch der Konsum von Zigaretten, Alkohol und eine ungesunde Ernährung werden als begünstigende Faktoren bei einer Prostatavergrößerung in Betracht gezogen.

Prostatakrebs

Mit jährlich mehr als 60.000 Neuerkrankungen gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Zumeist wird er in einem höheren Lebensalter diagnostiziert und bleibt oft lange ohne Symptome. So kommt es beispielweise in einem frühen Stadium oftmals nicht zu Beschwerden beim Wasserlassen, denn – anders als bei den Wucherungen der gutartigen Prostatavergrößerung – bilden sich die Tumore am Außenbereich der Prostata, weit entfernt von der Harnröhre. Inkontinenz oder eine Erektionsstörung treten beim Prostatakrebs oft erst als Folge einer Behandlung auf. Beispielsweise kann es zu einer Inkontinenz kommen, nachdem eine erkrankte Prostata komplett entfernt wurde, denn durch das Fehlen der Vorsteherdrüse geht der Blase eine wichtige Unterstützung beim Verschluss verloren. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sollten betroffene Männer regelmäßig Beckenbodenübungen machen, denn das stärken der Muskeln in diesem Bereich gewährleistet eine stützende Funktion für die Blase.
 
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann an Prostatakrebs erkrankt, lässt sich schwer bestimmen. Allerdings ist das Risiko höher, wenn ein Verwandter ersten Grades bereits an dieser Krebsart erkrankt ist. Auch der Lebensstil und vor allem die Ernährung sollen eine große Rolle spielen. Verschiedene Lebensmittel wie rotes Fleisch stehen im Verdacht, den Krebs zu begünstigen, Sojaprodukte sollen hingegen eine positive Wirkung für die Prostatagesundheit haben. Auch regelmäßiger Sport soll Prostatakrebs vorbeugen. Auch wenn Prostatakrebs vor allem ältere Männer betrifft, sollten auch junge Männer schon früh im Leben durch Sport und eine gesunde Ernährung aktiv dem Risiko entgegenwirken.
 
Das perfekte Mittel zur Vorbeugung gibt es nicht, dafür aber eine Reihe von Voruntersuchungen und Tests zum Erkennen eines bösartigen Tumors in der Prostata. Außerdem existieren verschiedenste Behandlungsmethoden für den Fall, dass Krebs festgestellt worden ist. Was vielleicht nicht alle wissen: Ab dem 45. Lebensjahr hat jeder gesetzlich versicherte Mann in Deutschland das Recht auf eine jährlich Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. Ebenfalls sehr positiv ist, dass es in jedem Stadium der Erkrankung wirksame Behandlungsmethoden gibt.

Prostatabeschwerden mit TENA MEN lindern

Wie wichtig die Prostata für die normale Funktion der Blase ist, wird spätestens dann klar, wenn sie sich verändert oder sogar erkrankt. Verschiedene Formen der Harninkontinenz können als direkte oder indirekte Folge entstehen. So kann beispielsweise eine Belastungsinkontinenz nach einer Prostata-Operation auftreten, eine Überlaufinkontinenz tritt oft bei einem durch eine vergrößerte Prostata verengten Blasenhals auf.
 
Allerdings können die verschiedenen Formen von Harninkontinenz auch andere Ursachen haben und müssen nicht zwangsläufig mit der Prostata zu tun haben. Wer Probleme beim Wasserlassen bemerkt, sollte diese am besten von einem Arzt untersuchen lassen. Damit Sie sich weiterhin frei bewegen können und auch mit einer Inkontinenz auf keine Unternehmungen verzichten müssen, unterstützt Sie TENA MEN mit speziell für die männliche Anatomie entwickelten Inkontinenzartikeln. Die absorbierenden Produkte sind diskret, absolut zuverlässig und werden Ihren Anforderungen gerecht. Wenn Sie sich selbst von der Wirkung der Produkte überzeugen wollen, dann fordern Sie noch heute Ihre kostenlose Probe an und erleben Sie den Komfort und die Sicherheit von TENA MEN!

Bei einigen Männern kann die Prostata auf eine Größe von bis zu einem halben Kilogramm anwachsen.

Ralph Peeker
Professor und Chefarzt

Wussten Sie schon ... 

Bei einem von vier Männern ab 40 Jahren treten Symptome des unteren Harntrakts auf.

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